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Familienpaten

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Kinderpaten

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Lernpaten

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Jobpaten

Was sind Aktivpaten?


Nicht nur Kinder und Jugendliche  in der dritten Welt sind arm dran. Auch bei uns in Deutschland gibt es viele. Sie brauchen allerdings nicht Ihr Geld sondern ein klein wenig von Ihrer Zeit. Sie ist unbezahlbar, und sie fehlt oft den Eltern in bedrohlichem Ausmass. Ehrenamtliche Aktivpaten übernehmen eine Patenschaft für ein Kind oder einen Jugendlichen in ihrem eigenen Ort. Sie machen damit ihrem Patenkind ein Geschenk, das mit Geld nicht bezahlbar ist. Es geht darum,  über längere Zeit hinweg, in regelmässigen Abständen mit dem Patenkind zusammenzukommen und etwas nützliches und positives mit ihm zu unternehmen. Das ganze findet nur statt, wenn das Kind oder der Jugendliche und die Eltern ausdrücklich den Wunsch danach geäussert haben. Eine ehrenamtliche Aktivpatin ist keine Super-Nanny. Sie vollbringt keine schnellen Wunder, sondern glaubt an Geduld und an den wichtigen Einfluss einer langfristigen menschlichen Beziehung Die Nachfrage nach Aktivpaten und -patinnen ist riesengross. Deshalb sind die lokalen Vermittlungen dauernd auf der Suche nach ihnen. Eine örtliche Vermittlung ist unumgänglich, wenn Sie Aktivpate/in werden wollen. Unsere Datenbank hilft Ihnen, die nächstgelegene zu finden.

1. Familienpaten

Bei den Familienpatenschaften kümmert sich die Familienpatin zwar in erster Linie um junge Eltern mit Kleinkindern. Aber indirekt kümmert sie sich damit auch um die Kinder in ihrer prägendsten Lebensphase. Die Probleme der Eltern in Alltags- und Erziehungsfragen beeinflussen in dieser Zeit die Zukunft des Kindes am stärksten. Die Eltern haben sich aus den verschiedensten Gründen eine ehrenamtliche Famlienpatin gewünscht. Es sind junge Ehepaare mit Migrantenhintergrund oder andere junge Eltern, die wenig Erfahrung mit praktischen, administrativen und erzieherischen Dingen haben.  Die Familiepatin hat am besten ein Mindestmass an eigener Lebenserfahrung. Sie wird vor dem Einsatz von der vermittelnden Organisation kostenlos geschult. Sie finden die Adressen solcher lokalen Vermittlungen in unserer Datenbank unter der Kategorie Familie. Weitere Ausführungen zum Thema Familienpatenschaft finden Sie auf unserer Website www.familienpaten.net

2.Kinderpaten

Die bekannteste Kinderpatin ist  die Leihoma. Leihomas bekommen manchmal eine kleine Aufwandsentschädigung pro Stunde. Wenn sie gar nichts oder nur die Fahrtkosten erstattet bekommen spricht man besser von Patenoma. Auch jüngere Aktivpatinnen kümmern sich als aktive Patentanten, Wahltanten oder Patenschwester um Kinder.
Die betreuten Kinder sind meistens zwischen 3 und 14 Jahre alt. Leihopas, Patenopas und aktive Patenonkels gibt es auch, aber sie sind ziemlich selten. Es gibt einige Hundert lokale Vermittlungsbüros in Deutschland für aktive Kinderpatenschaften. Die meisten von ihnen sind auf unserer Datenbank unter der Kategorie Kinder zu finden.
Weitere Ausführungen zum Thema Leihoma finden sich auf der Website www.leihomas-leihopas.de. Aus einer Leihoma kann man keinen kostenlosen Babysitter machen. Sie kommt regelmässiger und langfristiger als der Babysitter aber nicht auf Abruf. Andererseits kommt es durchaus vor, dass gute und liebgewonnene Babysitter mit der Zeit zu Leihomas oder Leihtanten werden. 

3. Lernpaten

Die ehrenamtliche Hausaufgabenhilfe für einzelne Schüler ist weniger weit verbreitet als die Hausaufgabenhilfe in Gruppen. Erstere ist vor allem für Kinder mit besonderem Nachholbedarf gedacht. Eine andere populäre Variante der Lernpatenschaft ist die Lesepatenschaft. Eine Lesepatin liest einer kleinen Gruppe von Kindern im Vorschulalter oder auch aus den ersten beiden Klassen der Grundschule regelmässig einmal pro Woche ausgesuchte Texte vor. Bei Schulkindern geschieht das oft in Absprache mit der Lehrerin. Es gibt auch ehrenamtliche Sprachpaten, die sich um Kinder mit Migrantenhintergrund kümmern. Viele Schulen und lokale Hilfsorganisationen freuen sich, wenn sich Lernpaten und Lernpatinnen bei ihnen melden. Sie finden die Adressen der Vermittlungen in unserer Datenbank unter der Kategorie lernen. Weitere Ausführungen zu Lesepaten finden Sie auf unserer Website www.lesepaten.net

4. Jobpaten

Unter den Job- und Ausbildungspaten  gibt es eher Männer als Frauen. Schüler in den letzten Klassen, die sich nicht zutrauen, einen ordentlichen Abschluss zu machen und eine Arbeit zu finden, werden von einem Jobpaten oder einer Jobpatin durch regelmässige Treffen bei beiden Vorhaben ermutigt und unterstützt. Obwohl es hier um ein sehr weit verbreitetes Problem geht, gibt es noch relativ wenige Lokalprojekte dieser Art in Deutschland. Sie finden die Adressen der Vermittlungen in unserer Datenbank unter der Kateogrie Job. Zusätzliche Informationen zu Jobpatenschaften gibt es auf unserer Website www.jobpaten.net

5. Karrierepaten
(Mentoring oder Coaching von Nachwuchskräften)

Das Wort Mentoring kommt aus der angelsächsischen Welt in Anlehnung an den Mentor aus der griechischen Sage. Dieser Mentor kümmerte sich um den Sohn von Odysseus während letzterer auf kriegerische Abenteuer ging. Das Wort Coaching kommt aus der Sportwelt. Manche behaupten, es sei zielgerichteter als Mentoring. Mentoring bedeutet heute im Englischen jede Art von ehrenamtlicher und aktiver Patenschaft zugunsten eines jungen Menschen. Im Deutschen bezeichnet es meistens nur die aktiven Patenschaften im Bereich der Karriereförderung. Meistens findet es statt zwischen einem Älteren und jüngeren Studenten an der Uni, oder zwischen einem älteren und jüngeren Betriebsangehörigen beim gleichen Arbeitgeber.Mentoring im deutschen Sinn ist in unserer Datenbank nicht erfasst. Sie finden aber die örtlichen Vermittler dafür in unserer Website www.ehrenamtsportal.de auf der Seite 'Ehrenamtsarten' unter Punkt 7 ('ehrenamtlich helfen .. in der Unternehmens- und Karrierehilfe')

6. Besuchsdienste

Besuchsdienste, wenn sie auf längere Zeit angelegt sind, sind auch eine Art Patenschaft. Ein Erwachsener oder auch manche Jugendliche, kümmern sich um einen erwachsenen, gebrechlichen und alleinstehenden Menschen durch regelmässige Besuche Diese Art von Patenschaft ist nicht in unserer Datenbank erfasst. Sie können aber leicht feststellen, ob es so etwas in Ihrem Wohnort gibt. Geben Sie einfach im GOOGLE-Fenster ein "Besuchsdienste und dann den Namen Ihrer Stadt' ein. Meistens stossen Sie dann auf die Website einer Wohlfahrtsorganisation, die Ehrenamtliche für Besuchsdienste sucht.


Für Österreich und die Schweiz gibt es lokale Adressen auf der Website des europäischen Netzwerks ENCYMO

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