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" Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es"


dann kann es trotzdem sein, dass bei Ihnen eine solche Vermittlung in irgendeiner Form interessiert, nur dass wir sie noch nicht kennen. Um das herauszufinden kontaktieren Sie am besten die untengenannten Stellen, die eventuell wissen, ob es schon ein Vermittlungsbüro für aktive Patenschaften bei Ihnen am Ort gibt. Wenn Sie fündig geworden sind, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns das kurz über untenstehendes Antwortformular mitteilten.

Folgende Organisationen haben alle schon in bestimmten Orten eine Vermittlungsstelle für Aktivpatinnen und -paten eingerichtet: 

1. Die Lokalbüros folgender Wohlfahrtsorganisationen : Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt (AWO), Deutscher Kinderschutzbund (DKSB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK).

2. Andere lokale Einrichtungen wie Mütterzentrum, Seniorenbüros oder Freiwilligenagenturen, Mehrgenerationenhäuser.

3. Stellen oder Personen im Rathaus, die zuständig sind für: Gleichstellung der Frau (Gleichstellungsbeauftragte), für die Agenda 21 (Umwelt und Soziales), für das 'Lokale Bündnis für Familie' oder auch für die Jugend (Jugendamt).

Für einige der obengenannten Einrichtungen gibt es bundesweite online- Datenbanken, in denen die Adressen aller lokalen Büros aufgeführt sind:

Deutscher Kinderschutzbund (Menüpunkt: Verbandsdatenbank)
Lokale Bündnisse für Familie (Menüpunkt: Bündnisse von A bis Z)
Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbueros
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen
Bundesverband der Mütterzentren (Menüpunkt: Mütterzentren-Adressen)
Mehrgenerationenhäuser

Falls keine dieser Stellen eine Vermittlung anbieten kann....

Es kann sein, dass alle obengenannten Stellen die Idee der Patenschaftsvermittlung sehr gut finden, aber dass aus Geld- und Zeitmangel keine von ihnen in der Lage ist, eine zu organisieren. Dann gibt es noch zwei Möglichkeiten:

1. Sie schauen sich mal die Website www.meinestadt.de an. Dort können Sie speziell für Ihren Ort (oben oder links im Suchfenster den Ortnamen eingeben)  drei Monate lang eine kostenlose Kleinanzeige unter der Rubrik 'Treffpunkt' Unterkategorie 'Ehrenamtliche Mitarbeit' aufgeben. Sie können auch unter einem Pseudonym annoncieren. Eine Kleinanzeige hat vor allem viel Erfolg, wenn Sie Kandidatin für eine Patenoma sind.  Wenn Sie als Mutter eine solche Patenoma suchen, stehen die Chancen eine zu finden naturgemäss schlechter.

2. Gerade in dem zweiten Fall, könnten Sie einmal überlegen, ob Sie nicht zusammen mit einigen Gleichgesinnten selbst eine Vermittlung von Patenomas organisieren wollen. In manchen Bundesländern werden solche Initiativen auch finanziell unterstützt. Der Anfang geht meistens über den Lokalredakteur Ihrer Zeitung.  Wir geben Ihnen gern weitere, kostenlose Tips wie man so etwas am besten macht.

3. Für potentielle AKTIVPAT(INN)EN gibt es noch einen anderen, ziemlich sicheren Weg, dieses faszinierende Ehrenamt zu übernehmen, auch wenn es keine Vermittlung im Ort gibt. Auf jeden Fall gibt es dort eine oder mehrere  Grund- und Hauptschulen. Ihre Leiter sind zunehmend daran interessiert, dass Ehrenamtliche ihren schulisch fusskranken Klienten helfen, durch regelmässige Einzelbetreuung nicht den Anschluss zu verpassen.  Es geht dabei vor allem um zwei Schülergruppen:

a. Migrantenkinder und ähnlich benachteiligte Kinder in den unteren Klassen, die sich schwer tun, weil sie Sprachschwierigkeiten haben. Regelmässige, persönliche Hausaufgabenhilfe ist hier angesagt. Für Schwieirigkeiten im Lesen gibt es die Lesepatenschaften. Hier kümmert sich ein(e) Ehrenamtliche(r) um ein Kind oder eine kleine Gruppe von Kindern und übt mit Ihnen Lesen und Vorlesen.

b. um Schüler aus den oberen Klassen, die aus den verschiedensten Gründen Gefahr laufen nicht den 'Quali-' Abschluss zu schafften und damit keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Für sie sind Ehrenamtliche gefragt, die ihnen nicht nur im letzten Schuljahr helfen, die Hürde zu nehmen sondern auch bereit sind, bei Bedarf dem Schüler zu helfen, eine Ausbildungsstelle oder einfach eine Arbeit zu finden. Es handelt sich also um eine Kombination von Lern- und Jobpatenschaft.

Spenden

Sollten Sie keine Zeit für ein aktives Engagement haben, aber zur Verbreitung der Idee der aktiven Patenschaft und zur Suche nach Paten beitragen wollen, dann können Sie uns finanziell helfen. Wir wollen mit dem Geld z.B. Informationskampagnen finanzieren um mehr Patenkandidaten für die lokalen Patenschaftsorganisationen zu finden oder auch die Schaffung neuer Lokalorganisationen anzuregen. Verwaltungskosten fallen bei uns nicht an, weil wir nur ehrenamtliche Mitarbeiter haben.   

Auf jeden Fall hätten wir gern Ihre Meinung, Ihre Fragen und Ihre Vorschläge zum Thema Aktiv-Patenschaften. Wir bedanken uns dafür im voraus.

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